Am 23. April durften wir bei HELPER Betreuung eine ganz besondere Unterstützung begrüßen: Die 13-jährige Loredana aus Weyhe hat im Rahmen des Zukunftstages einen Einblick in den Beruf der Alltagsassistenz bekommen. Einen Tag lang hat sie unsere Kollegin Jenny begleitet und konnte hautnah erleben, wie der Arbeitsalltag in der Betreuung aussieht.

Warum Loredana sich für den Zukunftstag bei HELPER entschieden hat
Der Zukunftstag bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, die sie vielleicht vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Loredana war allerdings schon im Vorfeld klar: Sie hat große Lust, sich sozial einzubringen, denn sie ist gerne unter Menschen und interessiert sich dafür, wie man andere im Alltag unterstützen kann.
Sie beschreibt ihre Motivation so: „Ich mag es halt, andere Leute kennenzulernen. Und es gibt viele Leute, die sich aufgrund des Alters nicht so gut bewegen können und Hilfe brauchen. Und ich wollte etwas für die Gemeinschaft tun.“
Auch privat zeigt sich ihre soziale Seite: Loredana verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen und übernimmt in ihrer Familie Verantwortung. Sie hat vier Geschwister, drei davon sind jünger als sie. Besonders zu ihrem kleinen Bruder hat sie eine enge Verbindung und kümmert sich oft um ihn.

Ein Tag in der Alltagsassistenz – und was dazugehört
Unsere Kollegin Jenny, der Loredana an dem Tag über die Schulter schauen sollte, hatte alles sorgfältig geplant, um ihr einen möglichst vielfältigen Einblick in den Beruf zu geben. Doch wie so oft in sozialen Berufen kam es anders als gedacht: Zwei Kund*innen mussten ihre Termine leider kurzfristig absagen.
Aber auch das gehört zur Realität in der Betreuung dazu. Denn in diesem Beruf arbeitet man schließlich mit Menschen – und nicht mit Maschinen. Flexibilität und spontane Anpassungen sind also auch ein wichtiger Teil des Arbeitsalltags.

Blick hinter die Kulissen
Trotz der Änderungen konnte die 13-Jährige zu einem Kundentermin mitgehen und dort wertvolle Erfahrungen sammeln.
Sie erzählt: „Wir haben ein paar Aufgaben bekommen, und es war cool zu sehen, was bei anderen Leuten so los ist. Wir waren bei einem Kunden, haben mit ihm geschnackt und sind zum Beispiel für ihn einkaufen gegangen.“
Später hat sie die Gelegenheit genutzt, um auch einen Blick hinter die Kulissen von HELPER Betreuung zu werfen. Im Büro hat sie Einblicke in die Disposition bekommen und konnte sehen, wie Einsätze geplant und organisiert werden.
So wurde deutlich: Zur Betreuung gehört nicht nur die Arbeit mit Menschen vor Ort, sondern auch viel Koordination im Hintergrund.
Ein erster Schritt in die Zukunft
Für uns bei HELPER Betreuung ist es besonders schön, wenn junge Menschen wie Loredana Interesse an sozialen Berufen zeigen und erleben, wie viel Menschlichkeit, Verantwortung und Sinn in dieser Arbeit steckt.
Vielleicht war dieser Tag ja der erste Schritt in eine Richtung, die bleibt.
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